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Masern, Mumps, Röteln

Die Impfung erwachsener MS-Patienten gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) zeigte in einer Untersuchung kein erhöhtes Risiko für eine Schubauslösung. Schwere Komplikationen wie masernähnliche Krankheitsbilder wurden allerdings bei immunsupprimierten Patienten beobachtet. Daher sollten MS-Patienten während einer laufenden immunsuppressiven Therapie nicht gegen Masern geimpft werden.

Meningokokken

Bei Kindern ist eine Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C allgemein empfohlen. Bei Reisen in Endemiegebiete soll die Impfung (möglichst gegen die Seroguppen A, C, W135, Y) ebenso durchgeführt werden wie bei Personen mit Asplenie, Komplementdefekten oder Hypogammaglobulinämie. Auch MS-Patienten wird bei entsprechender Indikation zur einer Meningokokken-Impfung geraten.